Römisch-katholische Kirche

Pfarrer Mag. Wilhelm RinghoferPfarrer Mag. Wilhelm A. Ringhofer
Haupststraße 22, A-2491 Neufeld/Leitha
Tel./Fax: 02624/20232
Mobil: 0664/2031764
Sprechstunde: Mittwoch von 15:00 bis 17:30 Uhr

 

Pfarrgemeinderat (Wahl am 18. März 2012)
Amtliches Mitglied: Pfarrer Mag. Wilhelm Ringhofer
Feststehende Mitglieder: Elke Barcza, Christian Götz, Maria Haidvogl, Inge Hammer, Martin Kögl, Alois Menyhart, Barbara Mezgolits, Hildegard Piros, Margit Pleninger
Gewählte Mitglieder: Sonja Barwitius, Renate Lampel

Gottesdienstordnung November 2012 (PDF)

 

Zur Geschichte der Pfarre
Heiliger MichaelDie Geschichte der röm.-kath. Pfarre Neufeld/L. reicht weit zurück bis in das 17. Jahrhundert. 1667 wurde aus dem bestehenden Judentempel durch die Verlängerung des Kirchenschiffes eine katholische Kirche errichtet, die dem Hl. Erzengel Michael geweiht wurde. Die Einrichtung der Kirche war bescheiden. Es gab einen Holzaltar mit Tabernakel und einen Taufbrunnen, einen Chor. Im Steinturm hingen 2 Glocken. Zur Kirche gehörte noch ein Joch Grund, der von der Gemeine bewirtschaftet wurde. Kirchlich wurden die Gläubigen von der Pfarre Hornstein aus betreut. So wird bei der Visitation im Jahre 1674 erstmals von der Filialkirche in Neufeld gesprochen.

Nach zähen Verhandlungen zwischen der Gemeindevertretung und dem Pfarrer von Hornstein entschloss man sich 1679, in Neufeld einen eigenen Vikar (Andreas Posch 1679-1694) einzusetzen und mit der Matrikenführung zu betrauen. Am 28. August 1715 wurde der damalige Vikar Matthias Kauschitz (1709-1751) zum ersten Pfarrer von Neufeld ernannt und die Pfarre Neufeld als selbständige Pfarre urkundlich erwähnt.

Am 7. April 1757 wütete in Neufeld ein Großfeuer, dem Kirche und Pfarrhof zum Opfer fielen. Der Pfarrhof wurde aber auf Kosten des Patronatsherrn Esterhazy sofort wieder instandgesetzt. 1760 liess der Dorfrichter die alte Antonikapelle (heutige Feldkapelle) vergrößern, sie wurde in eine Kreuzkapelle umgestaltet. Bei der Urbarialablöse erhielt die Pfarre 12 Joch Grund, ein Teil davon wurde der chemischen Fabrik Medinger verkauft. Einen Teil des Geldes verwendete der damalige Pfarrer Pinter (1860 - 1874) zum Bau einer neuen Pfarrkirche, die mit Ausnahme einer einzigen Mauer neu errichtet wurde. Bei der Abtragung fanden sich die Jahreszahl 1672 und hebräische Inschriften einer alten Synagoge.

Die Pfarre wurde 1940 den Oblaten des Hl. Franz von Sales übergeben, die aber 1950 die Pfarre wieder verließen.

Mit dem Wachsen der Bevölkerung wurde eine Vergrößerung der Kirche notwendig. Nach dem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Dipl.Ing.Prof. Katterschafka und Dipl. Ing. Prof. Witte entstand 1966/67 der moderne Kirchenbau an der selben Stelle, wo auch die anderen Kirchen standen.

Gottesdienste in der Sommerzeit: Donnerstag 19:00 Uhr, Samstag 19:00 Uhr, Sonntag 10:15 Uhr
Rosenkranzgebet in der Sommerzeit: Donnerstag und Samstag jeweils um 18:30 Uhr.
Gottesdienste in der Winterzeit: Donnerstag 18:00 Uhr, Samstag 18:00 Uhr, Sonntag 10:15 Uhr
Rosenkranzgebet in der Winterzeit: Donnerstag und Samstag jeweils um 17:30 Uhr.
In der Zeit von Oktober bis Feber gibt es am Samstag keine Vorabendmesse und kein Rosenkranzgebet. Mit Beginn der Fastenzeit wird am Samstag wieder das Rosenkranzgebet und die Vorabendmesse (17.30 bzw. 18.00 Uhr) gefeiert.

Im Dezember sind am Donnerstag (außer 8. Dez.) und am Samstag jeweils um 06.00 Uhr Rorate-Messfeiern. Am Samstag ist nach dem Gottesdienst im Alois Hermann-Saal ein Rorate-Frühstück für ALLE. Am Samstag ist um 18.00 Uhr immer ein Wortgottesdienst mit Kommunionspendung in der Winterzeit.

Änderungen können erfolgen: Bitte die wöchentliche Gottesdienstordnung Im Schaukasten bei der Kirche beachten.